Mikrodermabrasion - was ist das?

Aktuell ist in der Kosmetik und in der Dermatologie immer öfter von dem Phänomen der Mikrodermabrasion zu hören und zu lesen. Doch was steckt eigentlich genau dahinter? Mikrodermabrasion setzt sich aus mikro - klein, derma – Haut und brasion – schleifen zusammen. Im Grunde verbirgt sich dahinter die Bezeichnung kleine Hautabschleifung. Mithilfe der Mikrodermabrasion werden die obersten Zelllagen der Haut mechanisch durch feine Kristalle abgetragen. Vorzustellen ist dies nach dem Sandstrahlenprinzip. Abgestorbene Hautzellen können so völlig schmerzfrei abgenommen werden. Dabei wird auch der Lymphfluss aktiviert.

Bei einer Mikrodermabrasion wird zunächst einmal die zu behandelnde Haut analysiert. Dabei werden Fragen zur Empfindlichkeit und zur Struktur der Haut geklärt. Danach wird die Haut zur Vorbereitung sanft gereinigt. Im nächsten Schritt wird die Haut mit speziellen Produkten nochmals intensiv gereinigt, die Hautoberfläche wird entfettet. Nun wird die Mikrodermabrasion durchgeführt. Es folgt eine Nachreinigung, dann können Pflegeprodukte und spezielle Kosmetik auf die Haut aufgetragen werden.

Mithilfe einer Mikrodermabrasion kann die Neubildung der Zellen unserer Haut angeregt werden. Ebenso kann die Mikrozirkulation der Zellen gesteigert werden, wodurch letztendlich auch die Wiederherstellung einer intakten Hornschicht gefördert wird. Bei einer Anwendung mit der Mikrodermabrasion können die auf die Haut gebrachten Wirkstoffe viel intensiver wirken, daher kann die Zellbildung normalisiert werden und insgesamt die komplette Zellmatrix von dieser Art Peeling profitieren. Da auch die Elastanbildung angeregt werden kann, wirkt unsere Haut straff und frisch. Das Beste daran: Das Ergebnis ist direkt sichtbar.